Psychoakstische Untersuchungen an Fahrzeuginnengeräuschen

  • Es ist eine alltägliche Erfahrung, daß wir Urteile über gut oder schlecht, bzw. qualitativ hochwertig oder minderwertig eines Gegenstandes mit der Wahrnehmung des emittierten Geräuschschalls in Verbindung bringen. Der Geräuschlaut ist deshalb ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Aus­wahl eines Produktes, welches wahrnehmbaren Schall erzeugt. Die Fragestellung hinsichtlich der Geräuschqualität und des Geräuschdesigns stellt daher hohe Anforderungen an den Akustik-Ingenieur. Zum heutigen Zeitpunkt ist es jedoch nicht möglich, mit einer instrumentellen Meßtechnik Aussagen über die Eignung eines Geräuschschalls für ein Produkt zu machen. Es ist nicht möglich, kognitive Faktoren über eine instrumentelle Meßtechnik zu messen. Es reicht nicht aus, eine Geräuschgüte mit Bewertungsschemata wie dem A-bewerteten Schalldruckpegel oder Lautheitsmodellen zu defi­nieren. Diese lassen allein keine eindeutigen Aussagen über die Wahrnehmung von Geräuschen zu. Der vorliegende Beitrag ist als Ansatz für das Soundengineering von Fahrzeuginnengeräuschen zu sehen. Es wird anhand von Hörversuchen mit Fahrzeuginnengeräuschen ein objektiver Beschreibungskatalog ermittelt, der eine Aussage über die jeweilige Hörempfindung zuläßt.

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Metadaten
Author:Uwe Handmann, Marcus Bodden
URL:http://www.handmann.net/pdf/DAGA-HanBod1995.pdf
Parent Title (German):Fortschritte der Akustik : Daga
Document Type:Article
Language:German
Year of Completion:1995
Contributing Corporation:Deutsche Gesellschaft für Akustik, DEGA e.V.
Release Date:2019/07/10
Volume:1995
Issue:DAGA 95
Pagenumber:4
First Page:879
Last Page:882
Institutes:Fachbereich 1 - Institut Informatik
DDC class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 600 Technik
Licence (German):License LogoNo Creative Commons